Herbstwege

Wir müssen weit hinaus gehen, aus den Zentren, weg von dort, wo sich die marktschreierische Rechthaberei mit Herrschsucht und Knechtssinn zu einem stickig violetten Nebel hysterischen Geschwätzes webt.

Unsere Körper müssen wir aus dem Schlick ziehen und unser Innerstes mit ihnen.

In die Wälder müssen wir, und wenn wir im fallenden Laub wieder spüren, wie die Zeit rinnt; wenn wir den Geruch von Lehm und Pilzen tief in uns geatmet haben,

öffnen sich in glänzenden Kopfsteinwinkeln gastliche Orte mit verständigerem Gehör und freundlicheren Herzen.

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